Heute ist der 29. Juni 2026 und die aufregende Aktion STADTRADELN im Oberbergischen Kreis ist nun offiziell zu Ende. Vom 25. Mai bis zum 14. Juni 2026 haben sich 3.607 Radelnde in insgesamt 261 Teams auf den Sattel geschwungen und gemeinsam eine beeindruckende Strecke von 802.659 km zurückgelegt. Das ist in etwa so, als würden wir den Äquator 20-mal umrunden oder 1.311-mal von Hamburg nach München fliegen – und das alles, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

In dieser Zeit konnten die Teilnehmenden stolze 132 Tonnen CO2 vermeiden – das entspricht dem jährlichen Verbrauch von 80 Pendlern auf ihren Arbeitswegen! Von Bergneustadt über Gummersbach bis hin zu Wiehl haben zahlreiche Kommunen ihr Bestes gegeben, um den Drahtesel zum Hauptverkehrsmittel zu machen. Ein besonderes Highlight war die starke Beteiligung aus Hückeswagen mit 592 aktiven Radfahrern, die satte 132.786 km sammelten. Aber auch Wipperfürth mit seinen 585 Radelnden und 158.923 km hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel man mit ein wenig Motivation erreichen kann!

Die Freude am Radfahren fördern

Das STADTRADELN ist nicht nur ein Wettbewerb – es ist eine Bewegung, die die Freude am Fahrradfahren fördern soll. Das Ziel ist klar: Menschen dazu zu bewegen, im Alltag auf das Rad umzusteigen. Und das nicht nur in der Freizeit, sondern auch auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule. Jeder Kilometer zählt – sogar im Urlaub! Die Erfassung der gefahrenen Strecken erfolgt ganz einfach über die STADTRADELN-App oder online im Radelkalender. Mitmachen kann jeder, der im Oberbergischen Kreis wohnt, arbeitet oder zur Schule geht.

Nicht zu vergessen ist die tolle Community, die sich um die Teams gebildet hat. Man konnte entweder einem bestehenden Team beitreten oder ganz einfach ein eigenes Team gründen. Das bringt nicht nur Spaß, sondern auch einen gewissen Wettbewerbsgeist, der die Menschen zusammenbringt und gleichzeitig das Bewusstsein für den Klimaschutz schärft.

Radfahren – eine echte Alternative

Radfahren ist nicht nur gesund, es ist auch eine der klimaschonendsten Fortbewegungsarten. Laut dem Umweltbundesamt verursachen Fahrräder keine schädlichen Klimagase und sind dazu noch geräuscharm. Das ist ein gewaltiger Vorteil, denn der Straßenverkehr ist einer der Hauptverursacher von Luftschadstoffen wie Feinstaub und Stickoxiden. Die Verlagerung von Pkw-Fahrten auf umweltfreundliche Verkehrsmittel könnte einen erheblichen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Im Jahr 2023 waren über 22 % der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen dem Verkehr zuzurechnen. Um diesen Trend zu stoppen, ist es entscheidend, dass mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen. Interessanterweise entfallen über 40 % der Autofahrten auf Strecken, die kürzer als 5 km sind – eine Distanz, die sich wunderbar mit dem Rad bewältigen lässt. Eine Person, die täglich 5 km zur Arbeit radelt, kann jährlich etwa 365 kg CO2-Emissionen einsparen. Das sind Zahlen, die zum Nachdenken anregen!

Insgesamt haben die Teilnehmenden beim STADTRADELN nicht nur ihre Fitness gefördert, sondern auch einen großen Schritt in Richtung eines umweltfreundlicheren Lebensstils gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Schwung und die Begeisterung für das Radfahren in der Region auch über das Event hinaus bestehen bleibt. Gemeinsam können wir weiterhin einen Unterschied machen – jeder Kilometer zählt!