Es ist wieder soweit, der Landkreis Augsburg bereitet sich auf eine aufregende Zeit vor! Vom 4. bis 24. Juli 2026 findet die Aktion Stadtradeln statt. Die Idee? Möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegen! Egal, ob du mit deinen Arbeitskollegen, Freunden oder in der Schule unterwegs bist – jeder Kilometer zählt. Der Fokus liegt ganz klar auf Klimaschutz und Lebensqualität. Und wenn man sich die Zahlen vom letzten Jahr anschaut, wird die Bedeutung dieser Initiative deutlich: Rund 4000 Teilnehmer aus dem Landkreis haben mehr als 746.000 Kilometer geradelt und so etwa 122 Tonnen CO2 im Vergleich zu Autos eingespart! Wow, da kann man schon mal ins Staunen geraten.

Besonders stolz sind die Meitinger, die 2025 mit über 95.000 Kilometern den höchsten Beitrag geleistet haben. Aber auch die Gemeinden Zusmarshausen und Schwabmünchen haben ordentlich in die Pedale getreten. Die Kilometer werden bequem per App erfasst, und natürlich gibt es auch eine Schulradeln-Kategorie für Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern. Übrigens, die Vorjahressieger, die Helen-Keller-Schule Dinkelscherben, haben im Schnitt 297 Kilometer pro Kopf geradelt. Respekt, das muss man erst einmal schaffen!

Aktiv werden und mitmachen!

Die Anmeldung ist ganz unkompliziert unter www.stadtradeln.de/landkreis-augsburg möglich. Mit 22 registrierten Teams aus 22 Gemeinden und Städten ist die Region bestens aufgestellt. Ein besonderes Highlight wird der Rad-Aktionstag am 4. Juli in Klosterlechfeld und Untermeitingen sein, wo von 10 bis 17 Uhr spannende Aktionen geplant sind. Und für alle, die es ernst meinen mit dem Radfahren: Über die Meldeplattform „RaDar“ können Teilnehmer Mängel an Radwegen melden, was den Kommunen wertvolle Daten über den Zustand der Radinfrastruktur liefert.

Stadtradeln ist Teil eines größeren internationalen Fahrradwettbewerbs, der die Menschen dazu anregen soll, die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu entdecken. Der Zeitraum erstreckt sich von Mai bis September und umfasst 21 aufeinanderfolgende Tage. Das Ganze ist nicht nur ein Wettbewerb, um die aktivsten Kommunen und Teams zu prämieren, sondern eine spielerische Möglichkeit, mehr Menschen zum Umstieg aufs Rad zu motivieren. Frische Luft, Bewegung und Flexibilität – das sind nur einige der vielen Vorteile, die das Radfahren mit sich bringt. Und nicht zu vergessen, die Notwendigkeit einer gut ausgebauten Radinfrastruktur, die immer wieder betont wird. Hier sind auch die Kommunalpolitiker gefragt – sie können teilnehmen, um Verbesserungspotenziale zu erkennen.

Ein Blick auf die Fördermöglichkeiten

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat sich ebenfalls dem Radverkehr verschrieben und bietet zahlreiche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten an. Bis 2023 stehen rund 1,46 Milliarden Euro zur Verfügung, um den Radverkehr in Deutschland auszubauen. Hierzu gehören Programme für Investitionen in Radinfrastruktur, Zuschüsse für den Ausbau des „Radnetzes Deutschland“ und sogar innovative Modellvorhaben. Es wird also viel unternommen, um ein dichtes und sicheres Verkehrsnetz aufzubauen – und das in Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen. Ein kleiner Schritt für den Einzelnen, ein großer Schritt für die Radfahrgemeinschaft!

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Die Straßenverkehrsordnung wurde bereits im Mai 2020 angepasst, um die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen. Es gibt sogar eine Förderfibel, die eine umfassende Datenbank zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten im Radverkehr bietet. Mit all diesen Initiativen und Aktionen wird der Radverkehr nicht nur gefördert, sondern auch ins Bewusstsein der Menschen gerückt – und das ist es, was zählt. Also, schwingt euch auf eure Drahtesel und macht mit beim Stadtradeln!