Warstein auf Kurs: Mit Dr. Mala Damodaran in eine klimaneutrale Zukunft
Heute ist der 27.06.2026, und in Warstein tut sich einiges in Sachen Klimaanpassung. Seit dem 1. März 2026 hat Dr. Mala Damodaran die Rolle der Klimaanpassungsmanagerin übernommen – ein Schritt, den das Bundesministerium für Umwelt fördert. Ihre Aufgabe ist klar: Strategien entwickeln, um die Stadt fit für die Herausforderungen des Klimawandels zu machen. Das Ziel ist ambitioniert: bis 2045 soll Warstein klimaneutral wirtschaften. Ein echter Brocken, aber die Verantwortlichen sind voller Elan.
Im Ausschuss für Klima, Nachhaltigkeit und Forst hat Damodaran zusammen mit ihrer Kollegin Josefine Wunderlich das Klimamanagement und das dazugehörige Konzept vorgestellt. Dabei wird nicht nur auf die großen Ziele geschaut, sondern auch auf die konkreten Handlungsoptionen. Hierbei spielen die Stadtwerke eine federführende Rolle. Denk da an die Gründung der Warstein Wind GmbH oder auch die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Gebäuden. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist die Unterstützung bei der Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft. Das sind alles kleine, aber feine Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, den CO₂-Ausstoß in Warstein zu senken, der von 8,6 Tonnen pro Kopf im Jahr 2013 auf 7,5 Tonnen im Jahr 2023 zurückgegangen ist.
Konkrete Maßnahmen für die Zukunft
Die Liste der geplanten Maßnahmen ist lang und vielfältig. Denke nur an die kommunale Wärmeplanung oder die Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik. Das sind echte Schritte in eine nachhaltige Zukunft! Auch die Verbesserung der Aufenthaltsqualität öffentlicher Plätze, wie das Wasserspiel am Marktplatz, sorgt für ein angenehmeres Stadtbild. Aber das ist nicht alles: Renaturierung von Bächen und Wiederaufforstung im Forst stehen ebenfalls auf der Agenda. Das klingt doch nach einem lebendigen Warstein, oder?
Eine spannende Ergänzung zu den vielen Initiativen ist die Gründung einer lokalen „Refill-Gruppe“. Diese hat das Ziel, kostenloses Trinkwasser im öffentlichen Raum anzubieten. Und wer ist mit dabei? Die Stadtbücherei Stütings Mühle, die Waldwirtschaft im Bilsteintal und der Outdoor-Shop Grewe in Belecke. Eine super Idee, um die Menschen zum Trinken zu animieren und gleichzeitig Plastikmüll zu reduzieren!
Der Weg zur Umsetzung
Der Ausschuss hat bereits beschlossen, das Klimaanpassungskonzept, das im Juli 2025 verabschiedet wurde, in die Tat umzusetzen. Kämmerer Stefan Redder hat allerdings klargemacht, dass aufgrund begrenzter Haushaltsmittel Schwerpunkte gesetzt werden müssen. Das bedeutet, dass man sich gut überlegen muss, wohin die Reise geht – was wir anpacken und was vielleicht noch etwas warten muss.
Doch was genau macht eine Klimaanpassungsmanagerin eigentlich? Nun, Damodaran und ihre Kolleginnen koordinieren und setzen die Klimaanpassungskonzepte in der Kommune um. Sie sind wie die Dirigenten eines Orchesters, die verschiedene Fachbereiche zusammenbringen und sicherstellen, dass alle in die gleiche Richtung spielen. Das ist keine leichte Aufgabe, aber sie bringt eine wichtige Vernetzung und Bewusstseinsbildung mit sich. Und das ist genau das, was es braucht!
Das Zentrum KlimaAnpassung unterstützt Damodaran und ihre Kolleginnen durch ein Mentoringprogramm und regelmäßige Fortbildungen. So wird nicht nur das Wissen gefestigt, sondern auch der Austausch zwischen den Klimaanpassungsmanager*innen gefördert. Das ist wichtig, denn die Herausforderungen sind vielfältig und erfordern kreative Lösungen.
Warstein ist auf einem guten Weg, und mit Menschen wie Dr. Mala Damodaran an der Spitze kann man gespannt sein, wie sich die Stadt weiterentwickeln wird. Klimaschutz ist schließlich nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Verantwortung für uns alle – und in Warstein sieht es so aus, als wäre man bereit, diese Herausforderung anzunehmen!
