Das soziale Miteinander in Deutschland befindet sich in einem besorgniserregenden Zustand. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit zeigt, dass fast 70 Prozent der Befragten den Umgang miteinander als belastend empfinden. Dies ist eine alarmierende Entwicklung, die uns alle betrifft. Mehr als zwei Drittel der Deutschen bewerten den gesellschaftlichen Zusammenhalt als schlecht oder sehr schlecht, was einen Anstieg um sechs Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Diese Zahlen stellen einen klaren Weckruf dar!

Besonders die jüngeren Erwachsenen zwischen 18 und 34 Jahren bewerten die Situation positiver, jedoch bleibt die Wahrnehmung der Mehrheit klar: 57 Prozent der Befragten schätzen den Zusammenhalt als „eher schlecht“ ein, während 10 Prozent ihn sogar als „sehr schlecht“ empfinden. Nur 3 Prozent glauben an eine Verbesserung des sozialen Miteinanders in den letzten drei Jahren. Über 77 Prozent der Befragten berichten von einer spürbaren Verschlechterung, insbesondere im öffentlichen Raum und in sozialen Netzwerken.

Wachsende Probleme im Alltag

Die Umfrage „Gesundes Miteinander 2026“ verdeutlicht, dass 86 Prozent der Menschen eine Zunahme von Beleidigungen und Respektlosigkeit wahrnehmen. Auch Aggressivität (81 Prozent) und Egoismus (79 Prozent) sind auf dem Vormarsch. Diese negativen Entwicklungen sind nicht nur alarmierend, sondern werfen auch Fragen auf: Wie können wir als Gesellschaft diesen Trend umkehren? Was können wir tun, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken?

Eine positive Nachricht gibt es jedoch: 75 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ein besseres soziales Miteinander sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. 54 Prozent engagieren sich bereits für den Zusammenhalt, während 26 Prozent bereit sind, aktiv zu werden. Die DAK-Gesundheit hat sogar den Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2025“ ins Leben gerufen, der herausragende Projekte in Gesundheitsförderung, Prävention und ehrenamtlicher Pflege sucht. Hierbei winken Preisgelder von insgesamt knapp 40.000 Euro für die besten Ideen!

Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Demokratie

Die Sorgen um den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind nicht neu. Eine Studie von ARD, ZDF und Deutschlandradio zeigt, dass 73 Prozent der Befragten sich um den Zusammenhalt in der Gesellschaft sorgen. 35 Prozent stimmen sogar der Aussage zu, dass die Gesellschaft auseinanderfällt. Diese Wahrnehmung wird von der Tatsache untermauert, dass 59 Prozent soziale Ungleichheiten als Bedrohung für den Zusammenhalt betrachten. In einer Zeit, in der unsere Demokratie auf dem Prüfstand steht, ist es umso wichtiger, dass wir uns aktiv für ein gesundes Miteinander einsetzen.

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Die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien darf dabei nicht unterschätzt werden. 90 Prozent der Bevölkerung nutzen Angebote wie ARD und ZDF, und 55 Prozent sehen einen großen Beitrag dieser Medien zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Erwartungen an sie sind hoch: 88 Prozent der Befragten erwarten, dass relevante gesellschaftliche Themen behandelt werden. Hier müssen die Medien einen Dialog mit der Bevölkerung suchen und sich als verlässliche Informationsquelle positionieren.

In Anbetracht dieser Herausforderungen und Chancen ist es entscheidend, dass wir alle unseren Teil dazu beitragen, das soziale Miteinander zu verbessern. Nur gemeinsam können wir die gesellschaftlichen Probleme angehen und einen positiven Wandel herbeiführen. Es liegt an uns, die Weichen für ein besseres Miteinander zu stellen!

Für weitere Informationen zu den Umfrageergebnissen und dem Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2025“, besuchen Sie bitte die Welt oder die DAK-Gesundheit.