Heute ist der 26.06.2026 und wir stehen hier in Frankfurt, einer Stadt, die sich in den letzten Jahren spürbar gewandelt hat. Hitzewellen, die früher vielleicht als Ausnahme galten, sind mittlerweile zur Regel geworden. Im Rekordjahr 2018 erlebte die Mainmetropole satte 43 Hitzetage – ein riesiger Sprung im Vergleich zum langjährigen Mittel von 13. Das ist schon ein ganz schöner Hammer, oder? In den 2000ern sind die Wärmerekorde förmlich explodiert, besonders seit 2018, während die Kälterekorde alle vor 1968 auftraten. Wer hätte gedacht, dass man heutzutage über einen der heißesten Tage der Geschichte, den 25. Juli 2019, mit glühenden 40,1 Grad spricht?

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die Temperaturen in Frankfurt einen steilen Anstieg genommen haben. 1963 lag das Jahresmittel der Lufttemperatur bei 8,2 Grad, während wir 2018 schon bei 12,5 Grad landeten. Das ist ein gewaltiger Unterschied! Ja, und das letzte Jahr ohne Hitzetage war 1956 – das ist schon ewig her! Das bedeutet, dass die Menschen schon lange nicht mehr die Möglichkeit hatten, einen Sommer ohne diese drückende Hitze zu genießen. Im Vergleich dazu gab es 2018 rekordverdächtige 108 Sommertage, an denen die Temperatur 25 Grad oder mehr betrug – ganz anders als die 18 Sommertage im Jahr 1956.

Temperaturspitzen und Frosttage

Die Zahlen zeigen auch, dass die Frosttage in Frankfurt aus der Mode gekommen sind. Der Rekord von 119 Frosttagen im Jahr 1963 ist heutzutage fast schon ein Relikt aus einer anderen Zeit. Interessanterweise gab es 2014 nur 35 Frosttage – das ist einfach nur verrückt! Die durchschnittliche Zahl liegt bei 69,8 Tagen, aber auch das scheint in den letzten Jahren nicht mehr realistisch. Wenn wir uns die letzten 12 Monate anschauen, waren die Temperaturen bis auf einen Januar 2026 wärmer als der Durchschnitt von 1981 bis 2010. Es ist fast so, als würde der Winter in Frankfurt einfach die Lust daran verlieren, uns zu besuchen.

Wer sich für die genauen Daten interessiert, kann beim Deutschen Wetterdienst (DWD) fündig werden. Dort stehen Tages- und Monatswerte seit Beginn der Messungen zum Download bereit. Die Daten sind in einer ZIP-Datei enthalten, die man ganz einfach mit einem Komprimierungsprogramm wie WinZip oder WinRAR öffnen kann. Neben den Rohdaten findet man dort auch Hinweise zur Datengewinnung und Informationen zu fehlenden Daten. Es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen, denn die historischen Daten sind weitgehend qualitätsgeprüft.

Das Klima im Wandel

Aber was bedeuten all diese Zahlen für uns? Der Klimawandel ist kein abstraktes Konzept mehr, sondern eine greifbare Realität. Die Veränderungen, die wir hier in Frankfurt beobachten, sind Teil eines größeren Puzzles. Unsere Städte heizen sich auf, und wir müssen uns fragen, wie wir mit diesen Veränderungen umgehen wollen. Das Klimaportal des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie bietet weiterführende Informationen, die uns helfen können, die Zusammenhänge besser zu verstehen. Vielleicht ist es an der Zeit, aktiv zu werden und die eigene Verantwortung in der Klimadebatte wahrzunehmen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Es bleibt spannend, wie sich das Klima in Frankfurt und darüber hinaus weiterentwickeln wird. Eines ist sicher: Die kommenden Sommer werden uns wohl noch einige Überraschungen bereiten.