Die Vorfreude in Stade steigt, denn die beliebte Kampagne „Stadtradeln“ geht wieder an den Start! Vom 7. bis 27. Mai wird das Fahrrad zum Hauptdarsteller in der Hansestadt. Mit einem klaren Ziel: Die Menschen dazu motivieren, das Auto mal stehen zu lassen und die Alltagswege auf zwei Rädern zurückzulegen. Kostenlos! Wer dabei sein möchte, hat die Chance, sich als Einzelperson oder im Team – sei es mit Freunden, Kollegen oder der Familie – anzumelden. Und das Beste: Jeder Kilometer zählt, sogar wenn man auf einem Rollstuhl oder Handbike unterwegs ist. Inklusion wird hier großgeschrieben!
Im letzten Jahr haben über 3.246 Teilnehmer unglaubliche 565.642 Kilometer geradelt und dabei stolze 93 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Eine beeindruckende Bilanz, die es wert ist, fortgeführt zu werden. Die Eröffnung der Aktion wird am 7. Mai um 18:30 Uhr mit einer Feierabendtour ab dem Stadeum gefeiert. Der Landrat Kai Seefried selbst ruft alle Bürger im Landkreis Stade auf, mitzumachen und das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel zu nutzen. So kann man nicht nur etwas für die Gesundheit tun, sondern auch Zeit und Geld sparen – besonders bei Kurzstrecken.
Ein Gemeinschaftserlebnis für alle
Das „Stadtradeln“ bietet mehr als nur das Radfahren. Es ist eine Möglichkeit, die Gemeinschaft zu stärken und das Miteinander zu fördern. Teams aus Schulklassen, Vereinen und Unternehmen können sich registrieren und gemeinsam Kilometer sammeln. Für die besten Radler gibt es nach drei Aktionswochen Prämierungen: die beste Einzelradlerin, den besten Einzelradler sowie das erfolgreichste Team und die fahrradaktivste Schule werden ausgezeichnet. Eine tolle Motivation, um sich ins Zeug zu legen!
Die gesamte Aktion ist Teil eines größeren, internationalen Wettbewerbs, der von dem Klima-Bündnis organisiert wird. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu fördern. Immer mehr Städte und Kommunen in Deutschland nehmen teil – und das seit 2008. Letztes Jahr radelten rund 300.000 Menschen aus fast 900 Kommunen insgesamt über 60 Millionen Kilometer. Die Vorteile liegen auf der Hand: frische Luft schnappen, Bewegung tanken und ganz ohne Stau und Parkplatzsuche unterwegs sein. Ein echter Gewinn für Körper und Geist!
Die Infrastruktur im Fokus
Natürlich ist es wichtig, dass die Radfahrbedingungen auch stimmen. Eine ausreichende Radinfrastruktur ist notwendig, um den Umstieg auf das Rad dauerhaft zu fördern. Kommunalpolitiker sind eingeladen, selbst aufs Rad zu steigen, um die Bedingungen in ihrer Kommune hautnah zu erfahren. Zudem können Bürger über die Plattform RADar! Störstellen wie Schlaglöcher melden – eine direkte Möglichkeit, Einfluss auf die Verbesserung der Radwege zu nehmen.
Und für diejenigen, die sich an Radverkehrsprojekten beteiligen möchten, gibt es Fördermöglichkeiten. Das Antragsverfahren ist zweistufig und kann über die Plattform „easy-Online“ abgewickelt werden. Die Einreichung der Projektskizzen erfolgt in zwei Zeiträumen: vom 1. März bis 30. April und vom 1. September bis 31. Oktober. So wird sichergestellt, dass die Förderung schnell und unkompliziert umgesetzt werden kann.
Wer jetzt Lust hat, Teil der „Stadtradeln“-Aktion zu werden, kann sich unter www.stadtradeln.de/landkreis-stade registrieren. Und für alle, die keine Internetanbindung haben – keine Sorge, es gibt auch analoge Erfassungsbögen! Die gesamte Aktion wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm, das online zur Verfügung steht. Fragen? Die Leitstelle Klima ist unter klima@landkreis-stade.de und telefonisch unter 04141/ 126145 erreichbar. Also, schwingt euch auf die Räder und macht mit – es wird sicher ein unvergessliches Erlebnis!