Heute ist der 5.05.2026, und in Leichlingen geht’s rund! Diese Woche stehen gleich zwei spannende Veranstaltungen auf dem Programm, die sich um nachhaltige Ernährung und urbanes Gärtnern drehen. Wer hätte gedacht, dass das kleine Städtchen so viel für den Klimaschutz tun kann? Am Mittwoch, dem 6. Mai, um 18:30 Uhr, findet im Quartiersbüro an der Kirchstraße 6-8 ein Klima-Talk statt. Das Thema? „Vegetarische leckere Snacks für Schule und Büro“! Hier wird die Ernährungsberaterin Tamara Wittenburg zeigen, wie man mit kleinen, klimafreundlichen Mahlzeiten nicht nur den Gaumen, sondern auch das Gewissen erfreuen kann. Der Eintritt ist übrigens kostenfrei – also keine Ausrede, nicht vorbeizuschauen!

In der Diskussion wird es darum gehen, weniger tierische Produkte und mehr pflanzliche Lebensmittel auf den Tisch zu bringen. Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist schließlich das A und O, und das geht Hand in Hand mit einer regionalen sowie saisonalen Auswahl. Und das Beste? Der Klima-Talk findet jeden ersten Mittwoch im Monat statt, organisiert von der Diakonie Leverkusen und der Stadt. Man darf sich also auf regelmäßigen Austausch freuen!

Frühlingsaktion im Blütenstadt-Garten

Am Freitag, dem 8. Mai, folgt dann die Frühlingsaktion im Blütenstadt-Garten – ein echtes Event für alle Gartenfreunde! Von 15 bis etwa 18 Uhr wird hier richtig angepackt. Der Treffpunkt ist im Blütenstadt-Garten, direkt neben dem Rathaus, gegenüber von Am Büscherhof 3a und 3b. Ziel ist es, die Hochbeete, Obstbäume, Beerensträucher und Staudenbeete aus ihrem Winterschlaf zu wecken. Dabei gilt es, Unkraut zu jäten, die Beete aufzulockern und Laub zu kehren. Wer sich mit Gartenhandschuhen und kleinen Geräten ausstatten kann, ist bestens gerüstet; ein paar Geräte werden auch vor Ort bereitgestellt.

Michael Joisten vom Imkerverein Leichlingen und Michaela Maïno von der Diakonie Leverkusen werden die Teilnehmenden einweisen. Gemeinsam wird nicht nur die grüne Oase im Stadtzentrum zum Blühen gebracht, sondern auch neue essbare Pflanzen wie Mangold, Radieschen und Spinat werden eingebracht. So wird der Garten nicht nur schöner, sondern auch nahrhafter. Das Projekt „Essbare Stadt“ wird von der Diakonie-Katastrophenhilfe gefördert und ist Teil eines umfassenden Quartiersprojekts, das soziale Gemeinschaften stärken soll.

Urban Gardening – eine Antwort auf globale Herausforderungen

Urban Gardening ist nicht nur ein Trend, sondern eine Bewegung, die in Zeiten von Klimawandel und steigenden Lebensmittelpreisen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Es geht darum, im städtischen Raum Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen anzubauen, um die Ernährung selbst in die Hand zu nehmen und urbane Räume ökologisch und sozial zu beleben. Diese Bewegung hat ihre Wurzeln in den Schrebergärten des 19. Jahrhunderts und den „Victory Gardens“ während der Weltkriege. Wie wunderbar, dass Leichlingen mit dem Blütenstadt-Garten ein Teil davon ist!

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Die Herausforderungen des globalen Ernährungssystems sind nicht zu unterschätzen: Lange Transportwege, Verpackungsmüll und Abhängigkeit von Monokulturen machen vielen zu schaffen. Urban Gardening fördert nicht nur die lokale Produktion, sondern hilft auch dabei, die Ernährungssouveränität zu stärken und die Resilienz gegen Krisen zu erhöhen. In einer Welt, in der bis 2050 schätzungsweise 70 % der Menschheit in urbanen Räumen leben werden, ist das mehr als nötig.

Die positiven Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit sind ein weiterer Grund, warum solche Projekte so wichtig sind. Sie fördern nicht nur nachhaltige Anbaumethoden, sondern auch soziale Interaktionen – ein echter Gewinn für die Gemeinschaft! In Leichlingen wird also nicht nur gegärtnert, sondern auch das Miteinander gestärkt.

Also, nichts wie hin zu den Veranstaltungen in Leichlingen! Schnappt euch eure Gartenhandschuhe und lasst uns gemeinsam etwas bewegen – für die Umwelt und für unsere Nachbarschaft!