Heute ist der 20. Mai 2026 und das bedeutet, dass es Zeit ist, in die Pedale zu treten! Berlin startet die spannende Klima-Aktion „Stadtradeln“ und lädt alle ein, sich vom 20. Mai bis 9. Juni an dieser tollen Initiative zu beteiligen. Das Ziel? Möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen – sei es auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder einfach bei einer kleinen Freizeitfahrt. Treptow-Köpenick ist erneut am Start und Jahr für Jahr schnappen sich Tausende von Menschen den Sattel. Da wird der Kiez gleich viel lebendiger!
Die Registrierung ist kinderleicht und erfolgt online unter www.stadtradeln.de/berlin. Und das Beste: Jeder, der in Berlin lebt, arbeitet oder lernt, kann mitmachen! Teilnehmer können ihre geradelten Kilometer entweder über die praktische Stadtradeln-App via GPS erfassen oder ganz klassisch online eintragen. Wer möchte, kann sogar einem bestehenden Team beitreten oder ein eigenes Team gründen. Es gibt Preise zu gewinnen, die unter den Teilnehmern der Teams im Bezirk verlost werden. Derjenige, der die meisten Kilometer sammelt, darf sich über ein symbolisches gelbes Trikot freuen – wie beim Radrennen, nur eben für den guten Zweck!
Ein Teil der internationalen Bewegung
Wusstet ihr, dass „Stadtradeln“ Teil einer internationalen Klimaschutz-Initiative ist? Organisiert wird das Ganze von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt in Berlin, mit tatkräftiger Unterstützung durch den ADFC und rbb 88.8. Berlin nimmt bereits seit 2016 an diesem Wettbewerb teil, und im letzten Jahr haben über 1,2 Millionen Teilnehmer aus 3.013 Kommunen insgesamt unglaubliche 237 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt! Das sind ja schon fast intergalaktische Dimensionen!
Die Idee dahinter ist klar: Durch das Radfahren im Alltag sollen nicht nur die eigenen Gesundheitswerte verbessert werden, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Das Fahrraderlebnis soll für alle einfacher und zugänglicher werden. Aber ganz ehrlich, es gibt auch Herausforderungen. Laut dem Fahrrad-Monitor 2025 fühlen sich 41 Prozent der Radfahrenden im Straßenverkehr unsicher. Das liegt oft am rücksichtslosen Verhalten der Autofahrer und dem hohen Verkehrsdruck. Daher ist der Ausbau der Radwege und eine bessere Trennung vom Kfz-Verkehr eine zentrale Forderung der Radfahrer.
Eine neue Generation Radfahrer
Ein besonders spannendes Ergebnis des Fahrrad-Monitors ist, dass 88 Prozent der radfahrenden Kinder gerne Fahrrad fahren – und das vor allem in Begleitung ihrer radfahrenden Eltern. Es ist wichtig, dass die Kinder schon früh das Radfahren lernen, denn so bleibt die Radmobilität oft bis ins Erwachsenenalter erhalten. Doch auch hier gibt es Verbesserungsbedarf: Zu viel Verkehr, schlechte Radwege und Unsicherheiten gegenüber motorisiertem Verkehr sind Störfaktoren, die es zu beseitigen gilt. Das Ziel sollte sein, die Infrastruktur so zu gestalten, dass Radfahren für alle sicher und angenehm ist.
Also, auf die Sättel, fertig, los! Lasst uns die Straßen erobern und mit jedem Kilometer ein kleines Stückchen besser für unseren Planeten werden. Je mehr wir radeln, desto mehr wird Bewegung in die Stadt kommen – und vielleicht auch ein paar verschmitzte Lächeln auf die Gesichter der Passanten.