Die Vorfreude auf das deutschlandweite Projekt „Stadtradeln“ steigt in Jüchen! Vom 5. bis 25. Juni haben alle, die in der Stadt wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Jüchener Verein angehören, die Möglichkeit, kostenlos teilzunehmen. Das ist doch ein Grund zum Radeln! Die Anmeldung läuft über die Webseite www.stadtradeln.de/juechen oder die praktische Stadtradeln-App. Wer keinen Online-Zugang hat, kann sich im Rathaus einen Kilometer-Erfassungsbogen in Papierform schnappen – ganz altmodisch, aber hey, das geht auch!
Alle Rad- und E-Bike-Fahrten, die während des Wettbewerbs zurückgelegt werden, zählen zum Jüchener Kilometerkonto. Das Klima-Bündnis fördert die Aktion und sorgt dafür, dass Radfahrende im offenen Team „Jüchen“ mitradeln oder sogar eigene Teams gründen können. Da kann man sich gleich mit Freunden zusammenschließen und den inneren Wettkämpfer wecken!
Die Events rund um das Stadtradeln
Ein Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte, ist der Feierabendmarkt am 9. Juni auf dem Jüchener Marktplatz. Hier kann man nicht nur frische Produkte genießen, sondern auch gleich die Leute um sich herum anstacheln, die eigenen Kilometer zu sammeln! Und für jene, die gerne mehr über die Region erfahren möchten, wird eine Radtour durch die Tagebaufolgelandschaft angeboten. Die beginnt am 9. Juni um 16:30 Uhr vor dem Rathaus – also nicht vergessen, das Rad rechtzeitig bereit zu machen!
Der Team-Kapitän Jan Martin von der Heide steht für Rückfragen bereit, also keine Scheu! Ob per E-Mail oder Telefon, er hilft gerne weiter. Das ist Teamgeist pur, oder?
Ein Teil einer größeren Bewegung
Doch was steckt hinter „Stadtradeln“? Seit 2008 organisiert das Klima-Bündnis diesen internationalen Fahrradwettbewerb, der Menschen dazu anregen möchte, die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu erleben. Immerhin dauert der Wettbewerb zwischen dem 1. Mai und 30. September, und die Teilnehmer radeln 21 Tage lang so viele Kilometer wie möglich. Am Ende werden die aktivsten Kommunen und Teams prämiert – ein bisschen Wettbewerb schadet nie!
Der Umstieg aufs Rad bringt nicht nur frische Luft und Bewegung in den Alltag, sondern auch Flexibilität und die Freiheit, Staus und Parkplatzsorgen hinter sich zu lassen. Warum nicht einfach mal die Umgebung erkunden? Ganz zu schweigen von der Notwendigkeit einer ausreichenden Radinfrastruktur, um den Umstieg langfristig zu fördern. Das ist ein ganz wichtiges Thema, das auch auf kommunaler Ebene angepackt werden sollte.
Um die Radfahrbedingungen in den Kommunen zu verbessern, sind auch die Kommunalpolitiker eingeladen, mitzuradeln und selbst zu erfahren, wie es um die Radinfrastruktur bestellt ist. Und das Beste: Bürger können über die Plattform RADar! Störstellen wie Schlaglöcher melden, was der Kommunalverwaltung hilft, Verbesserungen vorzunehmen. Das ist doch eine win-win-Situation!
Insgesamt haben zuletzt rund 300.000 Menschen aus fast 900 Kommunen teilgenommen und zusammen unglaubliche 60 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das zeigt doch, wie viel Begeisterung für das Radfahren in der Luft liegt. Wenn das nicht ansteckend ist! Also, schwingt euch auf die Räder, Jüchen, und lasst uns gemeinsam für ein gutes Klima in die Pedale treten!