In Erkrath wird es demnächst so richtig spannend, denn die Aktion „Stadtradeln“ steht vor der Tür! Vom 17. Mai bis zum 6. Juni haben alle Radbegeisterten die Möglichkeit, für den Klimaschutz in die Pedale zu treten. Das Ziel? Kilometer auf dem Rad sammeln und dabei CO2-Emissionen einsparen. Eine perfekte Gelegenheit, um das Radfahren neu zu entdecken und vielleicht sogar den eigenen Alltag ein wenig nachhaltiger zu gestalten.
Die Auftakttour findet am Sonntag nach Ratingen statt – ein Treffpunkt, der schon für sich genommen ein bisschen Abenteuer verspricht. Um 11:30 Uhr geht’s los an der Gerberstraße 7 in Alt-Erkrath. Ob du in Erkrath lebst, dort arbeitest, einem Verein angehörst oder eine Schule besuchst – jeder kann mitmachen! Es geht nicht nur darum, möglichst viele Kilometer zu sammeln, sondern auch um die Freude am Radfahren und die Motivation, das Auto mal stehen zu lassen. Und hey, du kannst dein eigenes Team gründen oder einem bestehenden beitreten – gemeinsam macht’s einfach mehr Spaß!
Ein Wettbewerb mit Mehrwert
Die Kilometererfassung erfolgt ganz bequem über die Stadtradeln-App. Und es gibt sogar eine kleine Belohnung für die Mühen: Teilnehmende, die mindestens 20 Kilometer zurücklegen, nehmen an einer Verlosung teil! Außerdem winken Sonderpreise für die aktivsten Teams. Aktuell sind bereits 34 Teams und etwa 250 aktive Radelnde in Erkrath angemeldet. Wer noch nicht dabei ist, kann sich unter www.stadtradeln.de/erkrath anmelden. Der ADFC Erkrath bietet zudem kostenlose Touren nach Feierabend oder am Wochenende an, also keine Ausrede, um nicht ins Schwitzen zu kommen!
Das „Stadtradeln“ ist nicht nur ein lokales Event, sondern Teil eines viel größeren internationalen Wettbewerbs, der Menschen dazu anregt, die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu erleben. Von frischer Luft über Bewegung bis hin zur Vermeidung von Stau – die Liste der Pluspunkte ist lang. Und um den Umstieg aufs Rad wirklich nachhaltig zu fördern, braucht es eine gut ausgebaute Radinfrastruktur. Das Klima-Bündnis, das diesen Wettbewerb seit 2008 organisiert, zählt mittlerweile über 1.700 Mitglieder in 27 europäischen Ländern und hat zuletzt rund 300.000 Menschen mobilisiert, die insgesamt 60 Millionen Kilometer geradelt sind. Wow, oder?
Förderung von Radverkehrsprojekten
Wer sich fragt, wie solche Aktionen wie das „Stadtradeln“ gefördert werden, hier ein kleiner Einblick: Das Antragsverfahren für die Förderung von Radverkehrsprojekten erfolgt in zwei Schritten. Zuerst muss eine Projektskizze eingereicht werden. Diese muss bestimmten Vorgaben folgen und die Fristen sind klar definiert. Wer sich also aktiv für die Verbesserung der Radinfrastruktur einsetzen möchte, sollte sich mit den Details vertraut machen. Es gibt sogar finanzielle Unterstützung in vielen Bundesländern, was die Durchführung solcher Projekte deutlich vereinfacht. Ein weiterer Schritt, der für mehr Radverkehr und damit für mehr Klimaschutz sorgen kann!
Die Stadt Erkrath und der gesamte Kreis Mettmann zeigen, dass auch lokale Initiativen einen großen Unterschied machen können. Mit der richtigen Motivation und vielen Radlern, die einfach Spaß am Fahren haben, können wir gemeinsam für ein besseres Klima pedalen. Also, auf die Räder, ihr Lieben!