Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühjahrs 2026 haben in Gladbeck nicht nur die Natur zum Blühen gebracht, sondern auch die Herzen von Schülern, die sich auf ein ganz besonderes Abenteuer eingelassen haben. Vom 4. bis zum 13. Mai fand ein Austausch zwischen jungen Menschen des naturwissenschaftlichen Gymnasiums „Hüseyin Girenes“ aus Alanya und der Ingeborg Drewitz Gesamtschule in Gladbeck statt. Im Mittelpunkt stand nicht nur das Lernen, sondern auch das gemeinsame Engagement für Umwelt- und Klimaschutz. Es war ein echter Brückenschlag über kulturelle Grenzen hinweg!
Die Teilnehmer erlebten eine bunte Mischung aus Projektunterricht und Exkursionen in die Stadt und die Region. Besondere Höhepunkte waren die Besuche im Hochbeetgarten am Jovyplatz, der 2023 von einer interkulturellen Initiative ins Leben gerufen wurde. Hier wird nicht nur das Gärtnern zelebriert, sondern auch das Miteinander. Die Pflege der Hochbeete erfolgt gemeinschaftlich, unterstützt von Stadt, ZBG, KreativAmt und Gladbecker Unternehmen. So wird nicht nur die grüne Oase am Jovyplatz gehegt, sondern auch das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken geschärft.
Internationale Begegnungen für Frieden und Verständigung
Der Austausch wurde vom Freundeskreis Gladbeck-Alanya organisiert, der dafür sorgte, dass alles reibungslos ablief. Übersetzungsleistungen waren dabei ebenso wichtig wie die Finanzierung der Transfers vom und zum Flughafen Düsseldorf. Es ist beeindruckend, wie viel Engagement in die Organisation geflossen ist! Die Schüler hatten die Möglichkeit, sich nicht nur über kulturelle Unterschiede auszutauschen, sondern auch über gemeinsame Herausforderungen im Klimaschutz zu sprechen.
Ein weiterer spannender Aspekt der Begegnung war die Berücksichtigung von Umweltwirkungen, die auch im Rahmen des DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) eine Rolle spielt. Ab 2024 wird die Nutzung ressourcenschonender Transportmittel wie Bus und Bahn besonders gefördert. Flugreisen werden nur bezuschusst, wenn eine Zugfahrt länger als acht Stunden dauert! Das ist doch mal ein Schritt in die richtige Richtung, oder? Und für die Teilnehmer gibt es sogar die DFJW-App Dekarbo, die dabei hilft, die CO₂-Emissionen von Jugendbegegnungen zu berechnen und die Umweltauswirkungen zu minimieren. Ein echter Gewinn für alle!
So wird dieser Austausch, der in Gladbeck stattgefunden hat, nicht nur zur Stärkung der internationalen Freundschaft, sondern auch zu einem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die jungen Menschen haben Brücken gebaut – für Verständigung, Frieden und eine nachhaltige Zukunft. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich diese Initiative weiterentwickeln wird und welche neuen Projekte in der Zukunft auf die Schüler warten. Ein Hoch auf die Jugend und ihr Engagement!