Der Palmengarten in Frankfurt hat sich als Vorreiter in Sachen Umweltschutz hervorgetan. Als erste städtische Einrichtung hat er das EU-Umweltmanagementsystem Emas eingeführt. Was bedeutet das für uns? Nun, der Palmengarten geht damit nicht nur mit der Zeit, sondern setzt auch ein starkes Zeichen in der Klimapolitik. Beate Vaupel, die Leiterin der Gärtnerei, hat kürzlich neue Erde vorgestellt, die viel weniger Torf enthält. Früher war Torf ein fester Bestandteil der Gartenerde – bis zu 100% wurde verwendet! Das hat sich geändert, da der Abbau von Torf als klimaschädlich gilt. Ein Schritt in die richtige Richtung!

Emas hilft Organisationen, ihren Energie- und Ressourcenverbrauch zu minimieren – und genau das hat der Palmengarten nun vor. Die Umwelterklärung des Palmengartens, die auf www.palmengarten.de unter „Nachhaltigkeit“ zu finden ist, zeigt, dass sie ernst machen mit dem Thema Klimaschutz. Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez hebt hervor, dass Emas ein bewährtes System ist, um den Klimaschutz voranzutreiben. Und das ist noch nicht alles: Der Palmengarten plant, die Gärtnerei als Biobetrieb zu zertifizieren. Das bedeutet umstellen auf biologische Pflanzenschutzmittel und Dünger sowie den Einsatz von Nützlingen. Ein echtes Rundum-Paket!

Konkrete Ziele für die Zukunft

Der Palmengarten hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2030 möchte man den Fernwärme- und Stromverbrauch um zwei Prozent im Vergleich zu 2024 senken. Um das zu erreichen, wird ein modernes Zählersystem eingeführt, das helfen soll, den Energieverbrauch zu optimieren. Auch beim Trinkwasser wird nicht geschludert: Bis 2028 soll der Verbrauch um zwei Prozent gesenkt werden, unter anderem durch den Bau von mehr Zisternen. Aktuell stammen 70% des Wassers aus Trinkwasser, nur 30% aus Brunnen- und Regenwasser. Das ist schon mal ein guter Anfang, aber da ist noch Luft nach oben!

Ein weiteres Ziel ist die Reduzierung des Papierverbrauchs um fünf Prozent bis 2026. Das wird durch digitale Kommunikation und die Mehrfachnutzung von Kuverts angepeilt. Man kann nur hoffen, dass das in der heutigen Zeit kein unerreichbarer Traum bleibt. Emas-zertifizierte Institutionen werden regelmäßig von unabhängigen Umweltgutachtern geprüft. Das sorgt für Transparenz und Vertrauen – schließlich wollen wir alle wissen, dass das auch wirklich funktioniert!

Die Rolle der EU in der Klimapolitik

Bei all diesen Entwicklungen ist auch die Rolle der EU nicht zu vergessen. Die Umwelt- und Klimapolitik ist ein zentrales Anliegen der EU-Kommission unter Ursula von der Leyen. Seit 2019 und auch in der kommenden Amtsperiode von 2024 bis 2029 wird hier viel Arbeit investiert. Die EU sieht sich als Pionierin im Bereich Umweltpolitik – und das hat eine lange Geschichte. Bereits in den 1980er Jahren wurden die ersten Schritte in dieser Richtung unternommen, und der Vertrag von Lissabon (2009) legt fest, dass der Schutz der Umwelt ein zentrales Anliegen ist. Die EU hat sich das Ziel gesetzt, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen und die Treibhausgase bis 2030 um 55% (im Vergleich zu 1990) zu reduzieren.

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Der Europäische Grüne Deal, der im Dezember 2019 vorgestellt wurde, umfasst Maßnahmen in vielen Bereichen, von Energieeffizienz über Verkehr bis hin zu Biodiversität. Die EU hat sich auch verpflichtet, den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieerzeugung bis 2024 auf fast 50% zu steigern. Das ist schon eine Ansage! Inmitten all dieser Maßnahmen bleibt die EU jedoch mit der Herausforderung konfrontiert, eine globale Reduktion der Treibhausgasemissionen voranzutreiben, da es keine wirklich effektive globale Organisation gibt, die diese Aufgabe übernehmen könnte. Es bleibt also spannend, wie sich die Dinge weiterentwickeln.