In der Stadt Neumarkt hat sich einiges getan, wenn es um Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein geht. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn hat die Initiativen zur Förderung eines grüneren Lebensstils ins Leben gerufen und koordiniert zahlreiche Aktionen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und Bildungsträgern. Bei einem Netzwerk-Treffen im Rathaus wurden die geplanten Veranstaltungen zur Nachhaltigkeit vorgestellt, die von Mai bis Juli stattfinden sollen.
Zu den Highlights zählen das Repaircafé am 11. Mai, wo kaputte Gegenstände wieder zum Leben erweckt werden, und die Fahrradwerkstatt am 13. Mai, die in Kooperation mit der Freiwilligenagentur organisiert wird. Zudem wird vom 8. bis 28. Juni das Stadtradeln stattfinden, das am 8. Juni um 16 Uhr auf dem Rathausplatz eröffnet wird. Während dieser Aktion können Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Kilometer sammeln und ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität setzen.
Nachhaltigkeit im Jahr 2026
Doch die kommenden Monate halten noch mehr bereit: Am 2. Juli wird das Stadtplanungsamt auf dem Rathausplatz über Förderungen für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen informieren. Vom 20. bis 24. Juli findet die Cleanup-Woche statt, bei der Schülerinnen und Schüler aktiv an der Müllbeseitigung teilnehmen. Den Abschluss bildet der Klimaspaziergang am 23. Juli um 17 Uhr durch die Innenstadt, bei dem die Teilnehmer mehr über ökologische Themen erfahren können.
Im August startet dann das Nachhaltigkeitsprogramm mit Ferienspielen des Jugendbüros unter dem Motto „Unsere Welt von Morgen“ und verschiedenen Fairtrade-Events, die das Bewusstsein für faire Handelspraktiken schärfen sollen. Unter anderem erwartet die Besucher das Fairtrade Bistro am 17. September und der Bio-Tag am 30. September auf dem Sustainability Campus der TH. Ein Klimaquiz und eine Kinoreihe mit dem Titel „Eine Welt – Unsere Verantwortung“ runden das vielfältige Programm ab. Weitere Informationen können auf der Webseite neumarkt-nachhaltig.de nachgelesen werden.
Die Notwendigkeit solcher Initiativen wird durch die urbanen Herausforderungen deutlich, denen viele Städte gegenüberstehen. Der Trend zur Urbanisierung zeigt, dass bis 2030 voraussichtlich 60 % der Weltbevölkerung in Städten leben werden. Dies bringt nicht nur Vorteile wie Zugang zu Bildung und Dienstleistungen mit sich, sondern auch Probleme wie steigende Mietpreise und Luftverschmutzung. In Deutschland wird daher eine Nationale Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt, die Kommunen bei der Umsetzung nachhaltiger Stadtentwicklung unterstützt.
Neumarkt ist ein Beispiel für eine Stadt, die aktiv an diesen Herausforderungen arbeitet. Die Beteiligung der Bürger ist dabei entscheidend, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) spielt eine zentrale Rolle, um das nötige Wissen und die Kompetenzen zu vermitteln. Initiativen wie die von Oberbürgermeister Ochsenkühn und den beteiligten Organisationen sind daher nicht nur wichtig, sondern auch notwendig, um eine lebenswerte Stadt für zukünftige Generationen zu gestalten.