Heute ist der 12.06.2026, und die Luft in Schaafheim ist erfüllt von einer Mischung aus Aufregung und Vorfreude. Die Jesus-Biker, ein bunter Haufen von Motorradsportlern mit einem Herzen, das für den guten Zweck schlägt, sind auf dem Weg zu ihrer dritten Friedensfahrt. Ziel: Wien, um den bekannten Schauspieler und Klimaschützer Arnold Schwarzenegger zu treffen. Und das alles mit einer elektrischen Harley-Davidson-Livewire, die die Umwelt-Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus verkörpert. Eine spannende Verbindung von Glauben, Umweltschutz und einer Prise Hollywood!

In den letzten Tagen war Thomas Draxler, der Kopf der Jesus-Biker, viel unterwegs. Er machte sich auf den Weg zum Vatikan, wo er dem Papst ein Motorrad überreichen möchte – ein Brauch, der bei jeder Papstwahl zelebriert wird. Draxler beschreibt Papst Leo als stabil, mit einem festen Händedruck und einem Blick, der die Zukunft verspricht. „Ich schätze, er wird noch 20 Jahre im Amt sein“, sagt Draxler, während er sich auf die bevorstehenden Ereignisse vorbereitet. Der erste Halt führt ihn nach Altötting, wo die Biker eine Lichterprozession anführen, bevor es weiter ins Kloster Heiligenkreuz für einen Gottesdienst geht.

Klimaschutz mit Style

Am 15. Juni stehen die Proben für die World Summit an, gefolgt von der Klimaschutzkonferenz am 16. Juni. Ein Highlight dieser Konferenz wird Draxlers Treffen mit Schwarzenegger sein, dem Initiator dieser bedeutenden Veranstaltung. „Ich hab da was ganz Besonderes für ihn“, grinst Draxler und deutet auf die klimaneutrale Elektro-Harley, die er mitgebracht hat. Diese wird von Schwarzenegger signiert und anschließend versteigert – die Einnahmen kommen einem guten Zweck zugute. Draxler hofft, dass das Autogramm den Wert des Motorrads steigert. Ein cleverer Schachzug!

Die Jesus-Biker sind nicht nur auf ihren Maschinen unterwegs, um die Straßen zu erobern, sondern sie haben auch ein Motto: „beten, biken, Gutes tun“. Draxler kam auf die Idee, Schwarzenegger zu kontaktieren, nachdem er während eines Jakobswegs über dessen Popularität nachgedacht hatte. Und nun, mit der Verbindung zu einem der bekanntesten Gesichter der Welt, wird die Friedensfahrt noch mehr Aufmerksamkeit auf die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit lenken.

Ein Hauch von Hollywood

Schwarzeneggers Filmrolle im „Terminator“ wird in die Gestaltung des Motorrads integriert – es trägt einen „Terminator“-Schriftzug mit Akkuanzeige. Ein cleverer Marketing-Trick, der die Biker und Filmfans gleichermaßen anspricht. Ein bisschen Hollywood-Flair schadet nie, oder? In Großostheim wird das E-Motorrad am Donnerstag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, und die Premiere des Dokumentarfilms „Zwischen Kutten, Chrom und Petersdom“ über die Fahrt zum Papst findet ebenfalls dort statt. Ein Fest für die Sinne!

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Am Freitag, den 12. Juni, starten 60 Teilnehmende, darunter 40 Motorradfahrer, in Schaafheim und machen sich auf die Route nach Wien. Die Vorbereitungen mit Schwarzeneggers Büro laufen, und Draxler ist optimistisch. „Es wird eine großartige Fahrt“, sagt er, während er die letzten Details bespricht. Ein bisschen Nervosität mischt sich mit der Vorfreude, aber das ist nur menschlich.

Die Jesus-Biker sind mehr als nur eine Gruppe von Motorradfahrern. Sie sind Botschafter für den Frieden, Umweltschützer und Menschen mit einem großen Herzen. Und während sie den Asphalt unter ihren Reifen spüren, wissen sie, dass sie einen Unterschied machen – für die Umwelt und für die Menschen, die auf dieser Erde leben.