Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Friedberg hat sich mit Bravour dem Umweltschutz verschrieben und wurde dafür mit dem Zertifikat „Grüner Gockel“ ausgezeichnet. Das wurde beim Sommerfest der Gemeinde gebührend gefeiert, zusammen mit der Kindertageseinrichtung „Der Gute Hirte“. In einer Zeit, in der der Klimaschutz mehr denn je im Fokus steht, ist diese Auszeichnung ein wahres Zeichen des Engagements. Bei einem Gottesdienst, der unter dem Motto „Gottes Schöpfung – bunt und wunderbar“ stand, wurde nicht nur Dankbarkeit für die Umwelt vermittelt, sondern auch die Verantwortung, die wir alle tragen, hervorgehoben.

Die Gemeinde hat einige bemerkenswerte Schritte unternommen, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. So wurde die alte Gasheizung gegen eine moderne Pelletheizung ausgetauscht, und in der Kita sowie im Gemeindesaal sorgt nun eine Wärmepumpe für wohlige Wärme. Auch die fortlaufende Umstellung auf LED-Beleuchtung und der Bezug von Strom aus erneuerbaren Energiequellen sind Teil dieser umweltschonenden Maßnahmen. All diese Schritte haben zu einer deutlichen Reduzierung der CO₂-Emissionen geführt – ein echter Grund zur Freude!

Gemeinsam für die Umwelt

Ein sechsköpfiges Umweltteam hat das Engagement der Gemeinde über mehrere Jahre hinweg vorangetrieben. Sie arbeiten kontinuierlich daran, einen Maßnahmenplan zur Verbesserung des Umweltschutzes bis 2030 zu implementieren. Es ist nicht nur ein einmaliges Unterfangen, sondern ein langfristiger Prozess, der auf Nachhaltigkeit setzt. Zukünftig plant die Gemeinde die Installation einer Photovoltaik-Anlage sowie die Entwicklung von Konzepten für nachhaltige Beschaffung und Mobilität. So wird sichergestellt, dass der Umweltschutz kein einmaliges Ereignis ist, sondern in das tägliche Handeln integriert wird.

Der „Grüne Gockel“ ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein umfassendes Umweltmanagementsystem, das den Gemeinden hilft, umwelt- und klimabewusst zu handeln. Es ermöglicht eine effiziente Nutzung von Strom, Energie und Wasser – ganz im Sinne der Einsparung von Kosten. Das Programm, das in Übereinstimmung mit der europäischen Ökoaudit-Verordnung (EMAS III) entwickelt wurde, bietet Unterstützung durch erfahrene Auditor*innen. Diese helfen den Gemeinden bei der Implementierung eines Umweltmanagements und sorgen dafür, dass alle nötigen Schritte zur Verbesserung der Umweltwirkung erfasst werden.

Ein Vorbild für viele

Der Erfolg der Friedberger Kirchengemeinde ist kein Einzelfall. Über 100 Gemeinden in Baden nehmen bereits am „Grünen Gockel“ teil und haben erfolgreich ihre Umweltauswirkungen erfasst. Dieses kirchliche Umweltengagement ist ein starkes Beispiel dafür, wie Gemeinden durch gezielte Maßnahmen nicht nur ihren ökologischen Fußabdruck verringern, sondern auch die Betriebskosten senken können. Die Auszeichnung zieht sogar einen erhöhten Zuschuss zu Baumaßnahmen von der Landeskirche nach sich – ein win-win für alle Beteiligten.

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Das Engagement der evangelischen Gemeinden in Mannheim, die für ihren nachhaltigen Umweltkurs ausgezeichnet wurden, zeigt, dass es auch in größeren Rahmen funktioniert. Die Idee des „Grünen Gockel“ ist einfach und doch so wirkungsvoll: die kontinuierliche Verbesserung des Umweltschutzes durch aktive Teilnahme und Zusammenarbeit. Wer hätte gedacht, dass Umweltschutz so viel Freude und Gemeinschaftsgefühl bringen kann?

Mit einem klaren Plan für die Zukunft und dem festen Willen, auch weiterhin einen Unterschied zu machen, zeigt die Kirchengemeinde Friedberg, dass Umweltschutz nicht nur ein Trend ist, sondern eine Herzensangelegenheit. Die Hoffnung ist, dass mehr Gemeinden diesem Beispiel folgen und die Welt ein kleines Stückchen besser machen.