Heute ist der 28.05.2026 und die Welt steht wieder einmal am Rande eines Temperaturrekords. Laut der Weltwetterorganisation (WMO) könnten die globalen Durchschnittstemperaturen in den nächsten fünf Jahren neue Höchstwerte erreichen oder zumindest ziemlich nah dran sein. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass der bisherige Rekord von 1,55 Grad über dem vorindustriellen Niveau möglicherweise noch vor Ende dieses Jahrzehnts überschritten wird. Wer hätte gedacht, dass wir so schnell an diesen Punkt gelangen würden? Die Wahrscheinlichkeit, dass die Temperaturen zwischen 2026 und 2030 über 1,5 Grad liegen, wird mit 75 Prozent angegeben – das klingt schon ziemlich alarmierend!

Besonders aufregend ist die Prognose für das Jahr 2027: Ein El Niño wird für Ende 2026 vorhergesagt. Dieses Klimaphänomen, das alle paar Jahre auftritt, erwärmt das Meer im Pazifik vor Südamerika und hat somit weitreichende Konsequenzen. Auch wenn die direkten Auswirkungen auf Europa in der Regel begrenzt sind, können wir uns auf ein paar Überraschungen einstellen. Wer weiß, vielleicht bekommen wir im nächsten Winter doch noch einen Kälteeinbruch oder erleben einen heißeren Sommer als gewohnt.

El Niño und seine Folgen

El Niño – das klingt nach einem spannenden Abenteuer, aber die Realität sieht oft ganz anders aus. Klimaforscherin Friederike Otto warnt bereits jetzt vor möglichen extremen Wetterereignissen und einer weiteren Temperatursteigerung. Die Prognosen deuten darauf hin, dass die Oberflächentemperaturen im tropischen Pazifik um 1,5 bis 2 Grad steigen könnten. Das sind ganz schön heftige Werte! Und während El Niño seine Spuren hinterlässt, wird die Wahrscheinlichkeit, dass die bodennahe Lufttemperatur in den kommenden drei Jahren zwischen 1,3 und 1,9 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegt, auf 91 Prozent geschätzt.

Die WMO hat am Bericht, der all diese Informationen enthält, mit 13 internationalen Instituten, darunter auch der Deutsche Wetterdienst, gearbeitet. Ihre Prognosen sind für nationale Wetterdienste und Wasserbehörden von entscheidender Bedeutung, denn sie helfen uns, uns auf das vorzubereiten, was kommen könnte. Die letzten „Super-El-Niños“ fanden 1997/98 und 2015/2016 statt – und wir wissen alle, wie stark solche Ereignisse die Wetterlage beeinflussen können. Starkregen, Wirbelstürme, Dürren und Waldbrände sind nur einige der möglichen Folgen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen

Man könnte fast meinen, wir stehen am Rande einer riesigen Welle, die uns alle mitreißen könnte. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen. Dürren und Ernteausfälle könnten die Märkte durcheinanderbringen und die Preise in die Höhe treiben. Und während wir uns darauf vorbereiten, könnte der Begriff „Super-El-Niño“ bald einmal mehr in aller Munde sein – auch wenn dieser Begriff kein offizieller Fachbegriff ist. Er beschreibt einfach außergewöhnlich starke Ereignisse mit hohen Temperaturabweichungen, die wie ein natürlicher Verstärker auf die bereits erhöhte globale Temperatur wirken.

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Also, was können wir tun? Gegen El Niño selbst können wir nichts unternehmen, aber Maßnahmen gegen die Erderwärmung sind durchaus möglich. Es liegt an uns, zu handeln, bevor die Prognosen zur Realität werden. Die Zeit drängt, und der Klimawandel macht keine Pause. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich die nächsten Jahre entwickeln, und wir müssen bereit sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen.