Heute ist der 20.06.2026, und ich kann es kaum fassen, wie schnell sich die Dinge entwickeln. Kaum hat der Sommer begonnen, schon kommen die ersten Hitzewellen – und die sind nicht einfach nur warm, sondern echt brutal. In mehreren europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, haben wir im Mai 2026 Temperaturen erlebt, die einem das Wasser in die Augen treiben. Wer hätte gedacht, dass wir die 30-Grad-Marke schon so früh überschreiten würden? In Mora, Portugal, wurden über 40 Grad gemessen – ein neuer Rekord. Ich meine, das ist nicht einfach nur heiß, das ist wie in einem Backofen! Und auch Angoulême in Frankreich hat mit fast 38 Grad kräftig mitgemischt. Es ist, als würde die Erde auf Hochtouren laufen.

Doch woher kommt diese extreme Hitze? Klar, das Klimaphänomen El Niño spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Es tritt alle zwei bis sieben Jahre im Pazifik auf und bringt teils verheerende Folgen mit sich. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir jetzt ein starkes El Niño erleben, liegt zwischen Juni und August bei 80 %. Und wenn das Ding erst mal richtig loslegt, steigen die Chancen auf extreme Wetterereignisse wie Dürren und Starkregen. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat bereits vor diesen möglichen Extremwetterereignissen gewarnt. Also, wenn man denkt, das Wetter ist schon verrückt, dann könnte es bald noch verrückter werden.

Die Warnungen der Experten

Als ich die Worte von Klimaforscherin Friederike Otto las, wurde mir ganz anders. Sie hält 2026 für eines der wahrscheinlich wärmsten Jahre – und das liegt nicht nur an El Niño. Die steigende Treibhausgaskonzentration durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe trägt ebenfalls zur Erderwärmung bei. Die Ozeantemperaturen sind weltweit so hoch wie nie zuvor. Im Mai 2026 haben wir die zweithöchste Temperatur für diesen Monat erreicht. Aber das ist nicht alles: Hohe Meerestemperaturen beeinflussen nicht nur die Ökosysteme, sie bringen auch extreme Hitze, Niederschläge und Dürren mit sich.

Die Situation ist ernst. Über 150 Institutionen fordern, Hitzeschutz in die Krisenvorsorge aufzunehmen. Experten warnen vor möglichen zehntausend Todesfällen, die bei extremen Hitzeszenarien eintreten könnten. Otto betont, dass die gravierenden Auswirkungen des Klimawandels weit über die natürlichen Phänomene hinausgehen. Wir haben die Technologie und das Know-how, um den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu schaffen. Doch das Abwarten könnte die Kosten des Wandels nur erhöhen und die Ungleichheit weiter verschärfen.

Ein Blick in die Zukunft

Wenn wir schon über die Zukunft reden, dann schaut euch mal die Prognosen für 2024 an. Es wird als das heißeste Jahr seit der Industrialisierung erwartet, mit einer globalen Durchschnittstemperatur von 1,55 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. Und wisst ihr was? Die Wahrscheinlichkeit, dass eines der Jahre zwischen 2026 und 2030 noch heißer wird als 2024, liegt bei 86 %. Das ist einfach nur erschreckend. El Niño kann die Folgen des menschengemachten Klimawandels sogar noch verschärfen, besonders in der Südhalbkugel. Europa bleibt zwar von den direkten Auswirkungen weitgehend verschont, aber die indirekten Folgen – wie höhere Preise für Zucker, Kaffee und Kakao aufgrund schlechter Ernten im Pazifikraum – werden uns auch erreichen.

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Die Ereignisse des Jahres 2025 haben uns bereits vor Augen geführt, was auf uns zukommen kann. Wir haben häufiger mit Extremwetterereignissen wie Dürren und Hitzewellen zu kämpfen. Trotz eigentlich günstiger Voraussetzungen für ein kühleres Jahr blieben die globalen Temperaturen dank menschlicher Treibhausgasemissionen außergewöhnlich hoch. Im Bericht der World Weather Attribution wurden 157 Extremwetterereignisse aufgeführt, und Hitzewellen gelten als die tödlichsten unter ihnen – in Europa haben sie 2025 über 24.400 Menschenleben gefordert.

Es wird Zeit, dass wir handeln. Die ärmsten und verletzlichsten Gesellschaften sind am stärksten betroffen, besonders Frauen und Mädchen in diesen Ländern. Wir müssen uns den Herausforderungen stellen, die der Klimawandel mit sich bringt. Die Wissenschaftler fordern eine schnelle Abkehr von fossilen Energien, denn jedes Molekül Treibhausgas trägt zur weiteren Erderwärmung bei. Die Zeit zum Handeln ist jetzt – und wir können nicht einfach auf die nächste Hitzewelle warten.