Heute ist der 22.05.2026 und die Welt der Klimapolitik erlebt gerade eine aufregende Wendung. Die UN-Generalversammlung hat eine Resolution verabschiedet, die den Klimaschutz als Menschenrecht deklariert. Das klingt erstmal nach einem großen Schritt, oder? 141 Länder haben sich hinter diese Resolution 12760 gestellt. Ein klares Zeichen, dass die internationale Gemeinschaft bereit ist, sich dem Klimawandel entgegenzustellen. Wer hätte gedacht, dass es so viele Unterstützer gibt? Auf der anderen Seite stehen jedoch acht Länder, darunter Israel, Russland, Saudi-Arabien, Iran und die USA, die sich gegen diese Maßnahme ausgesprochen haben. Und auch 28 Länder haben sich enthalten, darunter Bahrain, Katar, Kuwait und Tschechien – das ist schon eine ziemlich gemischte Bilanz.
Der Entwurf dieser Resolution stammt von Vanuatu, einem kleinen Inselstaat, der den Internationalen Gerichtshof (IGH) angerufen hatte. Und wisst ihr, was der IGH entschieden hat? Er hat festgestellt, dass Staaten verpflichtet sind, die Klimaerhitzung zu bekämpfen. „Rechtswidrig“ ist es demnach, Klimaschutzverpflichtungen einfach zu ignorieren. Für Klimagegner ein harter Brocken. Staaten, die gegen diese Verpflichtungen verstoßen, könnten sogar zum Schadensersatz verpflichtet werden. Eine Forderung nach einem internationalen Klima-Schadensregister wurde jedoch aus der endgültigen Resolution gestrichen. Klimaschützer sind trotzdem begeistert von diesem Schritt, er könnte das Völkerrecht auf eine neue Ebene heben.
Neue Szenarien und Herausforderungen
Eine weitere spannende Entwicklung kommt vom „Coupled Model Intercomparison Project“ (CMIP), das ein neues Rahmenwerk veröffentlicht hat. Darin wird das schlimmste Szenario, RCP 8.5, nicht mehr als plausibel angesehen. Das klingt optimistisch, oder? Die vier Szenarien, die CMIP nun betrachtet, sind RCP 2.6 (das beste Szenario), RCP 4.5, RCP 6.0 und das besagte RCP 8.5 (schlechtestes Szenario). Letzteres würde eine Verdopplung der Treibhausgaskonzentration und einen Temperaturanstieg von 4,8 Grad bis 2100 zur Folge haben. Angesichts dessen, was wir in den letzten Jahren erlebt haben, ist es erstaunlich, dass die Zubau erneuerbarer Energien den Neubau fossiler Kapazitäten übersteigt. Hoffen wir, dass dieser Trend anhält!
Allerdings befinden wir uns aktuell in einer Grauzone. Die Emissionen schwanken zwischen den Szenarien 2.6 und 8.5, und Experten warnen, dass wir bis Ende des Jahrhunderts mit einem Temperaturanstieg von etwa 3 Grad rechnen müssen, wenn wir nicht energischer handeln. Das Klimasystem hat seine Kippelemente, die bei einem Anstieg über 2 Grad zusammenbrechen könnten. Das ist ein echter Weckruf – und das nicht nur für die Politik. Es sind nicht nur die großen politischen Kräfte, die diese Resolution nutzen, um gegen den Klimawandel zu argumentieren, auch auf der Straße wird darüber diskutiert. Vor allem in den USA und Deutschland zeigt sich, wie wichtig das Thema für die Menschen ist.
Ein Blick in die Zukunft
Was bedeutet das alles für uns? Die Klärung des Völkerrechts im Zusammenhang mit Klimaschutz könnte weitreichende Folgen haben. Es ist nicht nur eine Frage der politischen Verantwortung, sondern auch eine soziale. Wenn Klimaschutz als Menschenrecht anerkannt wird, müssen wir alle uns fragen: Was können wir beitragen? Wie können wir unseren Planeten schützen, damit auch zukünftige Generationen in einer lebenswerten Welt leben können? Diese Fragen sind nicht nur theoretisch, sie betreffen uns alle im Alltag. Und das ist es, was uns alle zusammenbringt – die gemeinsame Verantwortung für unseren Planeten.