Heute ist der 1.06.2026 und während auf den Straßen das sommerliche Treiben beginnt, gibt es in der Welt der Klimapolitik einige ziemlich interessante Entwicklungen, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. China, das Land der aufgehenden Sonne, hat sich als echter Vorreiter in der Erzeugung erneuerbarer Energien positioniert. Die Zahlen sprechen für sich: zwischen 2019 und 2024 entfallen rund 40% der weltweit gebauten Kapazitäten für erneuerbare Energien auf China. Das sind beeindruckende 3600 Gigawatt, die bis 2035 aus Sonne und Wind erzeugt werden sollen – sechsmal mehr als im Jahr 2020! Wenn man sich das anschaut, könnte man glatt ins Träumen geraten, oder?

Im Kontrast dazu stehen die USA, die unter der Trump-Regierung wieder verstärkt auf fossile Brennstoffe setzen. Plötzlich ist CO2, das Gift, das uns alle betrifft, wieder „unschädlich“? Na, da fragt man sich schon, wo wir da hinsteuern. Trump hat die US-Klimapolitik nahezu abgeschafft, während Xi Jinping in seiner Videoansprache bei einem UN-Klimagipfel neue Ziele für China skizzierte. Bis 2035 will das Land die Treibhausgasemissionen um 7-10% im Vergleich zu den Höchstwerten senken. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht gut, doch Experten sehen diese Ziele als unzureichend an. Um das Pariser Klimaabkommen wirklich einhalten zu können, müsste eine Reduktion von mindestens 30% erfolgen.

Ein Blick auf die Zahlen

Eine spannende Entwicklung ist, dass China in den letzten fünf Jahren so viele Solar- und Windanlagen errichtet hat, wie Deutschland in 20 Jahren. Das ist schon eine Hausnummer! Und während China bis Ende 2026 plant, dass Wind- und Solarenergie die Hälfte des Stroms im Land liefern, hat Deutschland zum Vergleich Ende 2024 gerade einmal eine installierte Leistung von knapp 190 Gigawatt aus erneuerbaren Energien. Diese Unterschiede verdeutlichen, wie rasant China seinen Kurs ändert.

Doch das ist noch nicht alles. China ist mittlerweile auch der größte Exporteur von grüner Energietechnik, inklusive Photovoltaikanlagen und Elektroautos. Irgendwie fühlt es sich an, als würde hier ein Wettlauf um die sauberste Energie stattfinden. Und das Land hat einen erstaunlichen Anteil von 46 Prozent an der weltweiten Windkraft- und fast 50 Prozent an der Solarkapazität. Das ist nicht nur beeindruckend, sondern könnte auch bedeutende Auswirkungen auf die globalen Märkte haben.

Die Schattenseiten und Herausforderungen

<pAber, und das muss man leider auch sagen, China ist nach wie vor der größte Verursacher von Treibhausgasen, verantwortlich für fast 30 Prozent der globalen Emissionen. Diese Realität ist in der Klimadiskussion oft ein heißes Eisen. Im Jahr 2024 lag die Stromkapazität aus nicht fossilen Energiequellen bei 1.680 Gigawatt – das klingt nach Fortschritt, aber mehr als 50 Prozent des Stroms stammen immer noch aus fossilen Brennstoffen, vor allem Kohle. Man fragt sich wirklich: Wie schnell können wir wirklich umschalten?

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Die Umstellung auf erneuerbare Energien hat zwar begonnen, aber Kohle bleibt ein massives Problem. Fast die Hälfte aller Kohlekraftwerke weltweit steht in China, und die heimischen Kohlevorkommen machen etwa 13 Prozent der weltweiten Reserven aus. Trotz eines stabilen CO2-Ausstoßes, sogar bei steigender Stromnachfrage, bleibt die Frage, ob der Trend zur Stagnation tatsächlich nachhaltig ist.

Die Ankündigungen von Xi Jinping werden von vielen als Wendepunkt in der chinesischen Klimapolitik bezeichnet. Doch der Teufel steckt im Detail: Kritiker bemängeln das Fehlen eines Basisjahres für die Emissionsreduzierungen, was kurzfristige Erhöhungen der Emissionen ermöglichen könnte. Es bleibt also spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden und ob China wirklich der erste Elektrostaat werden kann. Das Potenzial ist da – jetzt gilt es, es auch auszuschöpfen!