Heute ist der 6.07.2026 und wir schauen auf eine spannende Entwicklung im Bereich der Klimaforschung. Lange Zeit war die Website Climate.gov, betrieben von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), eine wichtige Anlaufstelle für Millionen von Nutzer:innen, die auf der Suche nach verlässlichen Klimadaten, Karten und Grafiken waren. Doch dann kam die Trump-Regierung und ließ die Seite einfach abschalten – im Rahmen von Stellenstreichungen durch das „Department of Government Efficiency“ (DOGE). Plötzlich fanden sich Forscher:innen und Interessierte ohne die wertvollen Informationen, die sie so dringend benötigten.

Aber wie das oft der Fall ist, wenn eine Tür zugeht, öffnet sich eine andere. Ehemalige Mitarbeiter von Climate.gov haben kurzerhand die Nachfolgeseite Climate.us gegründet. Diese unabhängige gemeinnützige Organisation wird von Rebecca Lindsey geleitet, einer ehemaligen Programmleiterin bei NOAA. Und das Beste daran? Die neue Website hält alle Inhalte des ursprünglichen NOAA-Portals bereit. Das umfasst nicht nur Tools zur Visualisierung von Klimadaten, sondern auch ein Archiv von 15 Jahren Fachbeiträgen. Ein wahrer Schatz für alle, die sich mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzen möchten!

Ein neues Kapitel für Klimadaten

Climate.us hat ein beeindruckendes Budget von rund 750.000 US-Dollar, das durch über 2.500 Kleinspenden zusammengekommen ist – da könnte man fast ins Schwärmen geraten! Außerdem gab es eine große anonyme Einzelspende, die diese Initiative unterstützt. Insgesamt haben sich bereits 80 Wissenschaftler:innen als freiwillige Fachgutachter für die Plattform gemeldet. Das zeigt nicht nur das Engagement der Wissenschaftsgemeinschaft, sondern auch, wie wichtig solche Informationsquellen sind. Aktuell reicht die Finanzierung bis Februar, und das Team ist auf der Suche nach langfristiger Unterstützung, um diese wertvolle Ressource für die Zukunft zu sichern.

Die Glaubwürdigkeit von Climate.us steht außer Frage. Die Website wird als verlässliche Informationsquelle angesehen und kann auch ohne staatliche Ressourcen betrieben werden. Rebecca Lindsey hat sogar klargemacht, dass sie eine Rückkehr in den Staatsdienst, selbst bei einem Regierungswechsel, ausschließt. Das zeigt, dass hier nicht nur ein neuer Anfang gemacht wurde, sondern auch ein klares Bekenntnis zur Unabhängigkeit von politischer Einflussnahme.

Die Mission von NOAA und ihre Bedeutung

Die ursprüngliche Mission von NOAA Climate.gov war es, wissenschaftliche Daten und Informationen über den Klimawandel bereitzustellen, die öffentliche Verständigung zu fördern und Entscheidungsträger zu unterstützen. Die Ziele sind klar umrissen: das Verständnis von Klimawissenschaft und -ereignissen zu fördern, NOAA-Datenprodukte zugänglich zu machen und das private Sektor mit klimabezogenen Ressourcen zu unterstützen. Zudem sollten Tools für klimabezogene Entscheidungen bereitgestellt werden.

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Die Website hatte verschiedene Sektionen, zum Beispiel „News & Features“, das Magazin für Interessierte, oder „Maps & Data“, wo Nutzer Zugriff auf Klimakarten und Datensätze erhielten. Diese Vielfalt an Informationen ist essenziell, um das Bewusstsein für die Herausforderungen des Klimawandels zu schärfen und die Gesellschaft aktiv einzubeziehen. Die verschiedenen Programme und Ressourcen, die unter dem Schirm von NOAA angeboten wurden, spielten eine entscheidende Rolle dabei, Lehrkräfte und Fachleute bei ihren klimabezogenen Entscheidungen zu unterstützen.

In einer Zeit, in der Klimadaten und -informationen mehr denn je gefragt sind, ist es beruhigend zu wissen, dass es Initiative wie Climate.us gibt, die den wichtigen Dialog über den Klimawandel aufrechterhalten und fördern. Es bleibt zu hoffen, dass solche Plattformen auch in Zukunft die nötige Unterstützung finden, um die Gesellschaft gut informiert durch die Herausforderungen der Zukunft zu navigieren.