Heute ist der 13.07.2026, und wir müssen über ein Thema sprechen, das uns alle betrifft: den Klimawandel. Paul Rechsteiner, ein bekannter Kolumnist des Tagblatts und ehemaliger SP-Ständerat aus St.Gallen, hat kürzlich die alarmierenden Entwicklungen in der Schweiz beleuchtet. Die extreme Hitze, die wir hier erleben, ist nicht mehr zu ignorieren. Sie erinnert irgendwie an die drückende Hitze in Frankreich, wo die Temperaturen bereits über die 40-Grad-Marke geschossen sind. In der Ostschweiz spüren wir das ebenfalls, die Gewässer sind zu warm, der Wasserstand des Bodensees prekär und der Wassermangel macht uns zu schaffen. Das ist nicht einfach ein Sommer wie jeder andere – das ist eine ernsthafte Bedrohung!

Laut Rechsteiner ist der Begriff „Canicule“ ein passendes Wort für diese unerträgliche Hitze, die nicht nur unseren Alltag beeinflusst, sondern auch zu einer gravierenden Übersterblichkeit führt. Es ist erschreckend, aber in den letzten 25 Jahren haben wir bereits 40 Prozent unserer Gletscher verloren. Und wenn wir uns umsehen, stellen wir fest: Die Schweiz hat ihre eigenen Klimaziele verfehlt. Das hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Umwelt, sondern auch auf unser tägliches Leben. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat vor zwei Jahren festgestellt, dass die Schweiz gegen die menschengemachte Klimaerwärmung nicht genug unternimmt. Und das Urteil hat weitreichende klimatische Implikationen – es wird Zeit, dass wir handeln!

Politische Widerstände und Missstände

Doch im Parlament gibt es Widerstand gegen dieses Urteil, vor allem von der bürgerlichen Mehrheit und dem Bundesrat. Ein Beispiel ist der Vorstoß des Ausserrhoder Ständerats Andrea Caroni, der fordert, dass der Menschenrechtsgerichtshof sich nicht mit Klimafragen befassen solle. Das wirkt irgendwie absurd, denn Menschenrechte sind lebendige Instrumente, die auch aktuelle Bedrohungen wie den Klimawandel schützen sollten. Anstatt zu leugnen, dass wir in einer ernsthaften Krise stecken, müssen wir uns den Herausforderungen stellen und Lösungen finden!

Ein weiteres Problem sind die PFAS, diese berüchtigten Ewigkeitschemikalien, die sich in unserem Wasser und unseren Lebensmitteln finden. Besonders betroffen sind das Appenzeller Vorderland und Teile des Kantons St.Gallen, wo kontaminierter Klärschlamm die Böden verunreinigt hat. Es ist alarmierend, dass es Forderungen gibt, kontaminierte Lebensmittel zu vermischen, um Grenzwerte einzuhalten. Das ist nicht nur unverantwortlich, sondern auch gefährlich für unsere Gesundheit und die Umwelt.

Ein unüberhörbarer Weckruf

Die Botschaft ist klar: Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen und erfordert Maßnahmen auf allen politischen Ebenen. Wir müssen uns gemeinsam dafür einsetzen, dass die Politik endlich handelt, anstatt nur zu reden. Die Natur gibt uns unmissverständliche Zeichen, und wir sollten sie ernst nehmen. Die Zeit des Zögerns ist vorbei – wir müssen jetzt aktiv werden, um unsere Lebensqualität zu sichern und zukünftige Generationen zu schützen. Denn die Erde dreht sich weiter, und unsere Verantwortung bleibt bestehen.

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