Heute ist der 11.06.2026, und während wir hier sitzen und diesen Artikel schreiben, gibt es Neuigkeiten, die uns alle betreffen. Der jüngste Klimabericht „Indicators of Global Climate Change“ (IGCC) wurde zur UN-Klimakonferenz in Bonn vorgestellt und hat uns ziemlich den Atem geraubt. Die Erde – ja, unser blauer Planet – nimmt mehr Wärme auf als jemals zuvor seit Beginn der Messungen. Das klingt alarmierend, ist es auch! Der Ausstoß an Treibhausgasen steigt weiterhin, und das macht uns nicht gerade glücklich. Immerhin entsprechen die globalen Emissionen 2024 etwa 56,8 Milliarden Tonnen CO2. Davon stammen 38,6 Milliarden Tonnen aus fossilen Brennstoffen und der Industrie. Das ist eine Zahl, die einem die Kehle zuschnürt!

Schaut man sich die Entwicklung der Emissionen im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024 an, sehen wir einen Wert von 54,6 GtCO2. Und die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre? Die ist im Jahr 2025 auf 425,6 ppm gestiegen, während Methan mit 1936,3 ppb auch nicht gerade leise auf sich aufmerksam macht. Höchste Zeit, sich Gedanken zu machen! Wenn wir nicht bald handeln, wird das Energieungleichgewicht der Erde, das sich von 0,40 Watt/m² zwischen 1976 und 1995 auf 1,04 Watt/m² zwischen 2006 und 2025 mehr als verdoppelt hat, nur noch weiter zunehmen.

Die erschreckenden Zahlen

Die globale Erwärmung beträgt mittlerweile 0,27 Grad pro Jahrzehnt für die Jahre 2016 bis 2025. Wer hätte gedacht, dass die Ozeane seit den 1970er Jahren etwa 90% der überschüssigen Wärme gespeichert haben? Das hat zur Folge, dass die Anzahl der Tage mit Meereshitzewellen von 1991 bis 2025 mehr als dreimal so hoch ist – 2025 gab es im Schnitt 65 Tage pro Jahr, an denen das Wasser so heiß war, dass man fast daran verbrennen könnte! Und wenn wir schon über das Wasser reden: Der Meeresspiegelanstieg betrug von 1971 bis 2018 rund 2,33 mm pro Jahr, von 2018 bis 2025 sind wir bereits bei 3,84 mm pro Jahr angekommen.

Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, dürfen nur noch 130 GtCO2 produziert werden – ein Ziel, das in drei Jahren erreicht sein wird, wenn wir nicht sofort umdenken. Bei einer Begrenzung auf 1,7 Grad stehen uns noch 500 GtCO2 zur Verfügung, was uns immerhin zwölf Jahre Zeit gibt. Der Bericht stützt sich auf die Daten von über 70 Forschern und mehr als 40 Datensätzen. Das ist eine gewaltige Leistung, aber die Frage bleibt: Was machen wir mit all diesen Informationen?

Die Herausforderung annehmen

Es ist kein Geheimnis, dass der Anstieg der Treibhausgasemissionen nicht mehr so rasant ist wie in den 2000er Jahren, aber er ist immer noch vorhanden. Ehrlich gesagt, wir haben es in der Hand! Wir können nicht einfach weitermachen wie bisher. Wir müssen alle an einem Strang ziehen – von den Regierungen über Unternehmen bis hin zu jedem Einzelnen von uns. Es gibt keinen Plan B, denn dieser Planet ist unser Zuhause. Und wir müssen ihn schützen!

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Wenn wir uns diese Zahlen und Fakten vor Augen führen, wird uns klar, dass jeder Tag zählt. Die Zeit drängt. Und wenn wir nicht handeln, werden die Folgen nicht nur uns, sondern auch zukünftige Generationen betreffen. Wer möchte schon in einer Welt leben, die durch unsere Untätigkeit ruiniert wurde? Die Herausforderung, die vor uns liegt, ist gewaltig, aber sie ist auch eine Chance – eine Chance, eine bessere Zukunft zu gestalten. Und darauf sollten wir alle hinarbeiten!