Am Pfingstmontag war im Kleinziegenfelder Tal einiges los – und zwar ganz ohne Autos. Die radTOURpur fand statt, und das Interesse war riesig! Radbegeisterte aus der ganzen Region strömten zusammen, um bei der STADTRADELN-Glücksrad-Aktion mitzumachen. Es gab nicht nur eine Menge Fahrräder zu sehen, sondern auch jede Menge Spaß und Bewegung. Die Klimaschutzmanagerin Anika Leimeister und das Gesundheitsamt des Landkreises Lichtenfels hatten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Die Veranstaltung bot alles, was das Radfahrerherz begehrt: von einem Wissenstest über Radfahren, Klimaschutz und Gesundheit bis hin zu sportlichen Bewegungsaufgaben wie Kniebeugen und Hampelmännern. Bürgermeister Matthias Müller von Weismain und Stefan Deuerling von Altenkunstadt waren ebenfalls vor Ort und zeigten, dass sie nicht nur reden, sondern auch aktiv mitmachen können. Es war einfach großartig zu sehen, wie groß und klein, jung und alt zusammenkamen, um zu radeln und zu lernen, dass Bewegung, Gesundheit und Klimaschutz Hand in Hand gehen.

Aktionen und Belohnungen

Besonders spannend war die STADTRADELN-Glücksrad-Aktion. Teilnehmer hatten die Chance, kleine Preise zu gewinnen – ein zusätzlicher Anreiz, sich aktiv zu beteiligen! Das STADTRADELN 2026 läuft noch bis zum 1. Juni im Landkreis Lichtenfels. Dabei geht es darum, möglichst viele klimafreundliche Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und Kilometer zu sammeln. Die Abschlussveranstaltung am 16. Juni 2026 um 18:00 Uhr im Landratsamt Lichtenfels darf man sich ebenfalls nicht entgehen lassen, denn dort werden die besten Teams prämiert!

Wusstet ihr, dass STADTRADELN ein internationaler Fahrradwettbewerb ist? Der Wettbewerb findet zwischen dem 1. Mai und 30. September statt und dauert 21 Tage. Hier radeln die Teilnehmer sowohl privat als auch beruflich, so viele Kilometer wie nur möglich. Das Ziel ist, die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu erleben – frische Luft, Bewegung und keine Parkplatzsuche. Und mit der richtigen Radinfrastruktur kann der Umstieg aufs Rad noch einfacher werden!

Die Bedeutung von Radfahren für den Klimaschutz

In Deutschland sind über 80 Millionen Fahrräder in den Haushalten – und die Beliebtheit des Radfahrens wächst stetig. Doch um noch mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren, ist eine gute Infrastruktur unerlässlich. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt deshalb Kommunen durch Zuschüsse im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Damit können unter anderem neue beleuchtete Fahrradwege und Fahrradparkhäuser realisiert werden. Es ist wirklich wichtig, dass die Rahmenbedingungen stimmen, damit wir alle ein Stück weit umweltbewusster unterwegs sind.

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Und nicht vergessen: Die Bürger können über die Plattform RADar! Störstellen wie Schlaglöcher melden, was der Kommunalverwaltung hilft, die Radfahrbedingungen zu verbessern. Das ist ein echter Gewinn für alle, die gerne auf zwei Rädern unterwegs sind. Wenn man überlegt, dass zuletzt rund 300.000 Menschen aus knapp 900 Kommunen insgesamt 60 Millionen Kilometer geradelt sind – das ist schon beeindruckend! Die STADTRADELN-Kampagne wird seit 2008 vom Klima-Bündnis organisiert und hat sich zu einem großen Erfolg entwickelt.

Also, nichts wie raus und in die Pedale treten! Es gibt viel zu entdecken und zu erleben auf dem Rad – und wer weiß, vielleicht findet man ja auch den Weg zur nächsten Veranstaltung oder zur Abschlussfeier am 16. Juni. Für weitere Informationen lohnt sich ein Blick auf www.stadtradeln.de/landkreis-lichtenfels oder ein Anruf bei Anika Leimeister unter 09571 18-9600. Radeln für ein gutes Klima – das ist der Weg in die Zukunft!