Die Stadt Monheim hat sich mal wieder selbst übertroffen! Im Ratssaal der Stadtverwaltung fand kürzlich eine feierliche Preisverleihung statt, die ganz im Zeichen des Klimaschutzes und des Radfahrens stand. Bürgermeisterin Sonja Wienecke zeichnete die erfolgreichsten Teilnehmenden und Teams der diesjährigen Stadtradeln-Aktion aus. Vom 17. Mai bis 6. Juni war die Stadt ein Ort der Radfreude, mit insgesamt 316 aktiven Radlerinnen und Radlern, die in 28 Teams auf den Sattel stiegen. Wow, das sind zusammen unglaubliche 78.958 Kilometer, die in 6494 Fahrten zurückgelegt wurden! Und das Beste: Dadurch wurden rund 12.949 Kilogramm Kohlenstoffdioxid eingespart.

Bürgermeisterin Wienecke war natürlich nicht nur Zuschauerin; sie trat selbst in die Pedale und bewältigte ihren Arbeitsweg von rund drei Kilometern. Das zeigt, dass auch die Stadtspitze für den Klimaschutz in die Pedale tritt! Jedes Jahr wertet das Klimaschutzmanagement der Stadt die Ergebnisse in verschiedenen Kategorien aus. So wurde die beste Schulklasse, die Klasse 6c der Peter-Ustinov-Gesamtschule, mit Kinogutscheinen prämiert. Ein super Anreiz, um auch in der Schule das Radfahren zu fördern!

Ausgezeichnete Radler

Es gab viele strahlende Gesichter bei der Preisverleihung. Das beste Team, „Bayer Monheim and Friends“, durfte sich über Gutscheine des Kellerkind-Cafés und Concept Stores freuen. Und dann wäre da noch Mira Lahoud, die „Alltagsheldin“, die für die meisten Alltagsfahrten mit dem Fahrrad ausgezeichnet wurde. Auch sie erhielt einen Gutschein. Und die Herren Jürgen Wüsthoff, Horst Viebahn und Ralf Wagner wurden für die meisten insgesamt gefahrenen Kilometer geehrt und durften sich ebenfalls über Gutscheine des Restaurants Ohters freuen. Ein schöner Ansporn für alle, um aktiv zu bleiben!

Das Stadtradeln wird vom Klima-Bündnis organisiert und hat das Ziel, den Radverkehr und den Klimaschutz zu fördern. In diesem Jahr nahmen bundesweit beeindruckende 1.097.704 Teilnehmende an der Aktion teil und radelten zusammen stolze 206.201.011 Kilometer. Monheim war eine von 3114 gelisteten Kommunen in Deutschland. Das zeigt: Radfahren ist nicht nur ein Trend, sondern eine Bewegung!

Tipps für eine reibungslose Teilnahme

Doch bevor man auf das Rad springt, gibt es ein paar technische Tipps, die man beachten sollte, um die STADTRADELN-App optimal nutzen zu können. Viele Android-Geräte haben eine Energiesparfunktion, die die Standortdienste deaktiviert, wenn der Bildschirm aus ist. Das kann die Aufzeichnung der Routen stören. Also, einfach die Energiesparfunktion ausschalten, und zwar über „Einstellungen -> Akku“ oder „Einstellungen -> Gerät -> Batterie“, je nach Gerät. Bei Xiaomi-Geräten sollte man die STADTRADELN-App im Autostart aktivieren, während Huawei-Nutzer die Hintergrundausführung aktivieren sollten. Und für die Apple-Fans unter uns: Der Zugriff auf die Ortungsdienste muss auf „Beim Verwenden der App“ eingestellt werden.

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Ein bisschen Technik-Kram, aber hey – es lohnt sich! Denn Radfahren hat nicht nur den positiven Nebeneffekt, dass man umweltfreundlich unterwegs ist, sondern es ist auch eine hervorragende Möglichkeit, die eigene Gesundheit zu fördern. Und glaubt mir, das Radfahren in der Natur, den Wind im Gesicht und die Freiheit zu spüren, ist unbezahlbar!

Radfahren für die Umwelt

In Deutschland sind Radfahrer echte Umweltschützer, denn Radfahren verursacht keine schädlichen Klimagase, spart Platz und ist zudem geräuscharm. Laut dem Umweltbundesamt waren im Jahr 2023 über 22 % der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen dem Verkehr zuzuschreiben. Um dem entgegenzuwirken, müssen Pkw-Fahrten auf umweltfreundliche Alternativen verlagert werden. Rad- und Fußverkehr sind dabei die klimaschonendsten Fortbewegungsarten. Wer täglich fünf Kilometer mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann jährlich etwa 365 kg CO2-Emissionen einsparen. Das sind Zahlen, die zum Nachdenken anregen!

Übrigens: Über 40 % der Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Da liegt das Umstiegspotenzial auf das Rad geradezu auf der Hand. Und mit einem Parkplatz, auf dem Platz für acht Fahrräder ist, im Vergleich zu einem Auto, wird klar, dass Radfahren nicht nur umweltfreundlich, sondern auch platzsparend ist. Das sind doch alles gute Gründe, um das Rad wieder öfter aus der Garage zu holen, oder?