Heute ist der 11. Juni 2026, und in Berlin wird es ernst. Die erste Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) steht an, und der WWF hat sich bereits in Stellung gebracht. Man könnte sagen, die Luft hier ist angespannt, denn die Bedenken sind nicht von Pappe. Viviane Raddatz, die Klimachefin beim WWF Deutschland, hat die Alarmglocken läuten lassen. Ein Gesetz, das so viel Potenzial für Klimaschutz hat, könnte sich als ein echter Stolperstein herausstellen. Risiken, so viele, dass man fast den Überblick verliert: Von der Beeinträchtigung der Verbraucher:innen bis hin zu negativen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland – das sind harte Brocken, die da auf dem Tisch liegen.
Das GModG wird als rechtlich umstritten und möglicherweise sogar verfassungswidrig eingestuft. Das klingt nach einem echten Dilemma, und die Experten warnen: Deutschland könnte seine Klimaziele verfehlen, wenn dieses Gesetz so verabschiedet wird, wie es jetzt auf dem Tisch liegt. Raddatz hat nicht nur die Herausforderungen skizziert, sondern auch einen Aufruf gestartet – an die Bundestagsabgeordneten, das Gesetz umfassend nachzubessern. Ein fossiles Betriebsverbot bis 2040 sollte rechtssicher verankert werden, und die Priorität auf Wärmepumpen, Wärmenetze und Solarthermie gelegt werden. Das klingt doch nach einem Plan, oder?
Ein heißes Eisen im Bundestag
Das ist nicht nur ein weiteres Gesetz, das durch den Bundestag geschoben wird. Der Normenkontrollrat hat den Entwurf als „handwerklich schwächsten und praxisfernsten“ bezeichnet. Das ist schon eine Ansage! Und während die Klima-Union das Gesetz als verfassungswidrig ansieht, wird klar: Hier gibt es viel mehr auf dem Spiel, als nur ein paar Paragraphen. Wenn das GModG in seiner aktuellen Form bleibt, könnte es nicht nur die Klimaziele gefährden, sondern auch die soziale Verträglichkeit der Wärmewende erheblich hemmen. Das kann sich kein Vermieter und schon gar kein Mieter leisten, oder?
Die Bedenken sind nicht unbegründet. Wenn die Mehrkosten für fossile Bestandsheizungen auch noch auf die Vermietenden abgewälzt werden, könnte das zu einer echten Kostenexplosion führen. Wer möchte schon in einem Mietvertrag sitzen, der einen ersticken lässt? Der WWF ruft die Länder dazu auf, diese Kritik ernst zu nehmen, um das Verfassungsziel des Klimaschutzes nicht aus den Augen zu verlieren. Ein Aufruf, der eigentlich jeder nachvollziehen kann, der sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzt.
Der Weg zur Wärmewende
Aber was steckt dahinter? Die Wärmewende ist kein Selbstläufer. Sie erfordert Mut, Kreativität und klare, rechtliche Rahmenbedingungen. Die Vorschläge für die Überarbeitung des Gesetzes sind klar umrissen, dennoch bleibt die Frage: Wird der Bundestag den Mut haben, diese Vorschläge ernsthaft zu prüfen? Die Zeit drängt, und die Klimakrise wartet nicht auf politische Entscheidungen. Es bleibt zu hoffen, dass die Abgeordneten ihre Verantwortung erkennen und sich für eine zukunftsorientierte Lösung einsetzen. Denn eines ist sicher: Die Zukunft unseres Planeten hängt von den Entscheidungen ab, die heute getroffen werden.
Für alle, die die Situation noch genauer verfolgen möchten, gibt es die Stellungnahme des WWF zum GModG, die man sich nicht entgehen lassen sollte: WWF-Stellungnahme zum GModG.